Peter: Aktueller Umweltwirtschaftsbericht bestätigt Erfolg nachhaltigen Wirtschaftens / Chancen auch für den Standort Saarland nutzen!

"Der Bericht bestätigt die grünen Kernaussagen zum nachhaltigen Wachstum in Deutschland, denn wir gehen beim ökologischen Wirtschaften bereits mit Riesenschritten voran. Wenn heute zum Erwirtschaften der gleichen Erträge deutlich weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt und weniger Schafstoffe ausgestoßen werden als noch vor einem Jahrzehnt, so bietet das eine wesentliche Grundlage für den Erhalt des Industriestandorts Saarland. Angesichts steigender Preise für verknappende Ressourcen und steigender Kosten für die Vermeidung von Schadstoffen und Treibhausgasen, brauchen wir dauerhaft bezahlbare Preise für unsere Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen und können gleichzeitig die Chancen der Produktion umweltverträglicher Technologien nutzen", so Peter.

Der Bericht dokumentiere die zunehmende Bedeutung von Umweltgütern und -dienstleistungen in der deutschen Wirtschaft und bestätige die Vorreiterrolle deutscher Unternehmen, vor allem in den Bereichen Umwelt- und Energietechnologien mit einem Volumen von fast 76 Milliarden Euro. Mit einem Welthandelsanteil von 15,4 Prozent, so die Studie, liege Deutschland auf einem Spitzenplatz beim Export von Umweltschutzgütern und beschäftige damit in Deutschland knapp 2 Millionen Menschen.

"Der Bericht zeigt, dass kein Weg daran vorbei führt, die Energie- und Ressourcenwende weiter voranzutreiben. Große Arbeitsmarkteffekte sind deshalb mit Klimaschutz- und Effizienzmaßnahmen verbunden. Da sich der Weltmarkt für umweltfreundliche Energietechnologien bis 2020 fast vervierfachen soll und für die Erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Biogasanlagen und Windenergie jährlich weltweite Wachstumsraten des Umsatzes von 15 bis über 30 Prozent erwartet werden, müssen wir beim Technologie- und Know-How-Export Spitzenreiter bleiben.

Dieser Green New Deal wird auch verstärkt der saarländischen Industrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie dem Handwerk zugute kommen" so Peter.

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Hintergrund (www.bmu.de; www.umweltbundesamt.de):

Zwischen 1990 und 2010 stieg die Energieproduktivität um 38,6 Prozent, die Rohstoffproduktivität sogar um 46,8 Prozent. Gegenüber 1990 konnten die Luftschadstoffemissionen im Berichtzeitraum um 56,4 Prozent verringert werden. Rund 90 Prozent der Bauabfälle und 63 Prozent der Siedlungs- und Produktionsabfälle werden bereits recycelt.

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