Einsparungen in der Bildungspolitik: SPD muss endlich Farbe bekennen!

"Die Saar-SPD hat zwar inzwischen eingesehen, dass es keinen Weg gibt, der an der Einhaltung der Schuldenbremse vorbei führt. Sie lässt aber weiterhin völlig offen, wie sie dies im Falle einer Regierungsbeteiligung schaffen will. Zur Frage, wo denn in Zukunft gespart werden soll, gibt die SPD derzeit nur eine Antwort. Und die heißt „Öffentlicher Dienst“. Was das in der Praxis bedeuten soll, dazu gibt es nichts Konkretes. Wir befürchten, dass die SPD unter Heiko Maas vorhat, die Vorgaben des PwC-Gutachtens umzusetzen. Die Umsetzung dieses Gutachtens, das im Rahmen der Arbeit der Haushaltsstrukturkommission erstellt worden ist, hätte die Streichung von über 500 Lehrerstellen zur Folge. Die SPD muss endlich Farbe bekennen und sagen, ob und wie sie das Gutachten umsetzen will. Heiko Maas darf nicht erst nach der Wahl die Katze aus dem Sack lassen. Offenbar hat auch die GEW berechtigte Bedenken, ob eine Landesregierung unter SPD-Beteiligung die richtigen Schwerpunkte bei der Bildung setzen wird und deshalb eine Erhöhung der Bildungsquote und eine Verbesserung der Lehrer-Schüler-Relation gefordert.

Eine massive Streichung von Lehrerplanstellen wäre ein fataler Schritt in die völlig falsche Richtung! Das Land darf nicht auf Kosten der Bildung, die einen wichtigen Pfeiler für die Zukunft des Saarlandes darstellt, kaputt gespart werden. Wir haben hier in den vergangenen beiden Jahren die richtigen Weichen gestellt. Dieser Weg muss fortgesetzt werden und das geht nicht mit einer massiven Einsparung im Lehrerbereich!"

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