Stadt St. Ingbert gibt falsche Erstwählerdaten raus

Aufgrund eines erheblichen Fehlers der Stadt St. Ingbert haben die saarl&auml;ndischen Grünen in St. Ingbert Erstw&auml;hlerbriefe an rund 1600 Grundschulkinder verschickt. Das zust&auml;ndige Amt der Stadt hatte den Grünen die falschen Daten geliefert. Für die Partei war der Fehler aber nicht erkennbar, da entsprechend der gesetzlichen Grundlagen nur Namen und Adressen herausgegeben wurden und nach der Verschickung wieder gel&ouml;scht wurden. Die Stadt sei jetzt in der Verantwortung, die Eltern der betroffenen Kinder zu benachrichtigen und sich zu entschuldigen. <br>
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Grünen-Generalsekret&auml;r Markus Tressel dazu: „Wir bedauern, dass wir aufgrund des gravierenden Fehlers der Stadt St. Ingbert Grundschulkindern einen Erstw&auml;hlerbrief zugeschickt haben. Das war selbstverst&auml;ndlich nicht unsere Absicht. Die Stadt St. Ingbert ist jetzt in der Pflicht, die Eltern der betroffenen Kinder über ihren Fehler zu informieren und sich ebenfalls zu entschuldigen.“<br>
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Tressel kritisierte, dass es zu einem derartigen Fehler kommen konnte. W&auml;hrend etwa die CDU ihren Brief offenbar an die richtigen Erstw&auml;hler verschicken konnte, habe man den Grünen eine vollkommen neue Selektion der Daten erstellt. Zudem seien, nachdem der Irrtum aufgefallen war, den Grünen erneut die falschen Daten für einen erneuten Anlauf übermittelt worden. Tressel: „Die Stadt St. Ingbert sollte sich zum einen Gedanken über ihr Datenschutzkonzept und zum anderen über das Qualit&auml;tsmanagement innerhalb der Verwaltung machen.“ <br>

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