Fechinger Talbrücke: Verbindliche Umleitung für LKW-Durchgangsverkehr

Die Grünen-Landtagsfraktion fordert von der Landesregierung, die Umleitungsstrecke über die A8 für den Durchgangs-Schwerlastverkehr verbindlich zu gestalten, um die Verkehrsbelastung in Saarbrücken und Umgebung zu senken. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende, Hubert Ulrich:

 „Durch die Sperrung der Fechinger Talbrücke hat der Schwerlastverkehr im Stadtgebiet von Saarbrücken und im Umland erheblich zugenommen. Der Hintergrund ist, dass sich zahlreiche LKW-Fahrer nicht an die Umleitungsempfehlungen des Landesbetriebs für Straßenbau halten. Besonders vom Schwerlastverkehr betroffen sind die L108, die B40, der Meerwiesertalweg sowie die Camphauser Straße. Durch die ständige Belastung mit dem Schwerlastverkehr entstehen nicht nur beträchtliche Schäden an den Umleitungsstraßen. Auch das Unfallrisiko steigt enorm. Zudem wird die Lebensqualität der Anwohner durch die Geruchs- und Lärmbelästigung erheblich eingeschränkt.

Es bei der bisherigen Umleitungsempfehlung zu belassen, halten wir vor diesem Hintergrund für unverantwortlich. Es genügt auch nicht, die entsprechenden Anzeigen in elf Sprachen darstellen zu lassen, wie es zurzeit praktiziert wird. Wir brauchen hier eine verbindliche Regelung. Daher fordern wir von der Landesregierung, den LKW-Durchgangsverkehr ab dem Neunkircher Kreuz verbindlich über die A8 umzuleiten und eine Weiterfahrt auf der A6 nur für den Schwerlastverkehr mit Fahrtziel Saarbrücken zu genehmigen. Darüber hinaus muss sich die Landesregierung in Zusammenarbeit mit den französischen Behörden darum bemühen, dass auch von französischer Seite aus die A8 als verbindliche Umleitung genutzt wird.“

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