Fechinger Talbrücke: Widersprüche aufklären, Instandsetzung und Neubau vorantreiben

LfS wusste seit 2013 von Brückenmängeln

Zu den bekannt gewordenen widersprüchlichen Angaben von Verkehrsministerium und Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) rund um Überprüfung, Sanierung und Neubau der Fechinger Talbrücke erklärt der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Hubert Ulrich:

„Klar ist, dass diese Widersprüche umgehend geklärt werden müssen. Insbesondere muss Verkehrsministerin Anke Rehlinger spätestens in der von uns beantragten Sondersitzung des Verkehrsausschusses erklären, wie es sein kann, dass bereits im Jahr 2013 seitens des LfS öffentlich gemacht wurde, dass an der Fechinger Talbrücke eine größere Baumaßnahme bevorstehe, da eine Prüfung ergeben habe, dass die Brücke verstärkt oder ersetzt werden müsse und dann jahrelang nichts weiter passiert ist. Wären damals bereits die erforderlichen Planungen in Angriff genommen worden, könnte das Planfeststellungsverfahren schon abgeschlossen sein und der Bau beginnen. So hat man offenbar wertvolle Zeit vertan und das sich jetzt abzeichnende jahrelang andauernde Verkehrschaos in Kauf genommen.

Wir fordern von der Landesregierung, umgehend die Ad-hoc-Instandsetzung der Brücke wenigstens für die einstreifige Nutzung durch PKW durchzuführen und schnellstmöglich die planerischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen für einen Ersatzneubau der Fechinger Talbrücke zu schaffen.“
Link zu Presse-Bericht von 2013:
www.sol.de/neo/nachrichten/nk/Neunkirchen-Sanierung-Viele-Autobahnbruecken-im-Saarland-altersschwach;art34289,4007249

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