Milchbauern vor dem Ruin retten

Die Saar-Grünen zeigen sich besorgt über die Situation der saarl&auml;ndischen Milchbauern. Der Verfall der Milchpreise bringt auch viele saarl&auml;ndische Landwirte in existenzielle Gefahr und müsse daher gestoppt werden. Dazu fordern die Grünen eine Begrenzung der Milchmengen und ein Konzept zur Absatzf&ouml;rderung von Milch und Milchprodukten im Saarland, besonders im Hinblick auf die Entwicklung und F&ouml;rderung von Regionalmarken und Bioprodukten. Ziel müsse es sein, den Milchviehhaltern eine ausk&ouml;mmliches Einkommen und damit auch die Betrieb langfristig zu sichern.<br>
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Der Umweltpolitische Sprecher der saarl&auml;ndischen Grünen, Klaus Borger, sagt dazu: "Der immer weitere Verfall der Milchpreise ist eine gro&szlig;e Gefahr für die Milchbetriebe im Saarland. Wenn die Preise weiter verfallen werden viele von ihnen endgültig aufgeben müssen. Das k&ouml;nnen wir nicht zulassen. Es bedarf eines Schulterschlusses aller Parteien damit unsere Milchbauern nicht auf der Strecke bleiben. Eine sinnvolle Milchpolitik erfordert deshalb eine vernünftige Mengenbegrenzung, die eine diversifizierte Landwirtschaft mit unterschiedlichen Betriebsgr&ouml;&szlig;en erm&ouml;gliche und vor allem auf Qualit&auml;t und regionale Erzeugung und Vermarktung setze. Auch die Preispolitik der Gro&szlig;molkereien muss sp&auml;testens jetzt auf den Prüfstand." <br>
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In Artikel 55 der Saarl&auml;ndischen Landesverfassung erh&auml;lt der Staat den Auftrag, die Landwirtschaft und die Erhaltung eines selbstst&auml;ndigen Bauernstandes mit allen geeigneten Mitteln zu f&ouml;rdern. Die vielen Milchbauern die durch ihr Wirken unsere Landschaft pflegen und gesunde Nahrungsmittel produzieren br&auml;uchten zeitnahe L&ouml;sungen. Dies bedeute, dass das Problem nicht weiter ausgesessen werden dürfe. Borger: "Es bedarf entsprechender Rahmenbedingungen damit unsere Milchbauern nicht auf der Strecke bleiben. Die Verbraucherinnen und Verbraucher jedenfalls sind bereit für gute Qualit&auml;t einen angemessen Preis zu bezahlen. Ziel muss es sein, dass dieser Preis vor allem an unsere Bauern weitergegeben wird."<br>

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