Kinderland Wallerfangen: Hinhaltetaktik aufgeben, Abriss und Neubau diskutieren!

Zur aktuellen Situation der Kita in Wallerfangen, die aufgrund von Schadstoffausdünstungen noch immer nicht genutzt werden kann, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Klaus Kessler:

„Bereits seit Herbst 2014 ist die Schadstoffproblematik im Kinderland Wallerfangen bekannt. Und heute ist klar: Offenbar haben weder das erarbeitete Lüftungskonzept noch die Sanierungs- und Entkernungsmaßnahmen zu einer Lösung des Problems beigetragen. Bürgermeister Günter Zahn und der Wallerfanger Gemeinderat haben viel zu viel Zeit ungenutzt zulasten der Eltern und Kinder verstreichen lassen. So hat es bis August 2016 gedauert, bevor überhaupt Sanierungsarbeiten in die Wege geleitet wurden.

Dass sich der Bürgermeister jetzt nach der erfolglosen Sanierung um Transparenz in der Sache bemüht und eine öffentliche Gemeinderatssitzung einberufen hat, scheint der Tatsache geschuldet, dass er zunehmend den Unmut der Bürgerinnen und Bürger fürchtet. Es ist auch nicht damit getan, weiter wie bislang abzuwarten und stur die Schadstoffwerte zu protokollieren. Angesichts der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist wohl kaum zu erwarten, dass sich die Belastung noch deutlich reduzieren wird.

Wir fordern daher von Bürgermeister Zahn und dem Gemeinderat, schnellstmöglich einen Abriss und Neubau des Gebäudes zu diskutieren. Statt hier noch länger eine Hinhaltetaktik zu fahren, muss endlich eine Lösung für die Kinder gefunden werden, die im Kinderland Wallerfangen angemeldet sind. Diese kann nicht darin bestehen, dass sie dauerhaft den Umweg bis zur Kita in Saarwellingen in Kauf nehmen müssen.“

Print Friendly, PDF & Email