Kinderland Wallerfangen: Planungen für Neubau schnellstmöglich angehen!

Zur Entscheidung des Gemeinderates Wallerfangen, die schadstoffbelastete Kita abzureißen, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Klaus Kessler:

„Es ist zunächst begrüßenswert, dass der Gemeinderat die Reißleine gezogen hat und nicht weiterhin darauf hofft, dass sich die Schadstoffproblematik mit der Zeit von selbst löst. Damit ist jedoch die jahrelange Hängepartie für die Kinder, die eigentlich im Kinderland Wallerfangen angemeldet sind, und ihre Eltern noch nicht beendet. Denn nach wie vor ist unklar, an welchem Standort und bis wann ein neues Gebäude errichtet werden wird.

Bürgermeister Günter Zahn muss aus den Fehlern in der Vergangenheit lernen. Er hat eine tatsächliche Lösung für die Schadstoffproblematik in den letzten zwei Jahren viel zu lange hinausgezögert und auf das Prinzip Hoffnung gesetzt. Wir erwarten von ihm und dem Gemeinderat, nun schnellstmöglich die Planungen für einen Neubau der Kita in die Wege zu leiten. Die Eltern der im Kinderland angemeldeten Kinder dürfen nicht länger hingehalten werden. Sie brauchen Gewissheit darüber, an welchem Standort ihr Nachwuchs künftig die Kita besuchen kann. Die aktuelle Situation, dass die Kinder jeden Morgen bis nach Saarwellingen gebracht werden müssen, ist auf Dauer nicht zumutbar.

Auch die Eltern, deren Kinder zukünftig die Kita in Wallerfangen besuchen sollen, brauchen eine verlässliche Perspektive. Ein gutes Betreuungsangebot für Kinder im Vorschulalter ist darüber hinaus ein wichtiger Standortfaktor für eine Gemeinde, die junge Familien anziehen will.“

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