Gemeinsame Presseerklärung der Koalitionsfraktionen: Förderschulen im Saarland bleiben wichtige Säule im Schulangebot für behinderte Kinder

Für die Koalition hat die Wahlfreiheit der Eltern größte Priorität. Kaum jemand kann besser einschätzen, in welcher Schule das eigene, behinderte Kind besser gefördert wird, als die Eltern. Dank einer starken Durchlässigkeit des Drei-Säulen-Konzepts können einmal getroffene Entscheidungen an sich verändernde Umstände angepasst werden. Behinderte Menschen brauchen auf sie zugeschnittene, passgenaue Angebote. Unser Drei-Säulen-Modell schafft diese Auswahlmöglichkeit bei gleichzeitig größtmöglicher Individualisierung.

Die Koalitionsfraktionen unterstützen und bekräftigen damit Forderungen des saarländischen Landesbehindertenbeauftragten Gütlein, der sich – wie Union, FPD und Grüne – ausdrücklich auch für den Fortbestand von Förderschulen ausgesprochen hatte.

Zusätzlich zu diesem Modell haben die Koalitionsfraktionen im Koalitionsvertrag vereinbart, sonderpädagogische, qualifizierende Maßnahmen von Grundschullehrern im Rahmen berufsbegleitender Maßnahmen anzubieten.

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