Unternehmerischen Mehrwert und regionale Wertschöpfung als Grundsätze bei VSE-Anteilsverkauf verankern

"Beim Anteilsverkauf muss es für die alten und neuen Anteilseigner in erster Linie darum gehen, einen unternehmerischen Mehrwert zu erzielen und die regionale Wertschöpfung durch die Umsetzung der Energiewende zu stärken. Da die saarländischen Stadtwerke, regionale Energieversorger und neue Energieanbieter auf einem guten Weg sind, die durch den Masterplan Energie und nationale Vorgaben geänderten Rahmenbedingungen einzuhalten und die Energiewende nun endlich auch im Saarland voranzubringen, bin ich mir sicher, dass hier eine tragfähige Entscheidung getroffen wird. Eine langfristige Re-Investitionsstrategie in Verbindung mit einem nachhaltigen Kraftwerkskonzept für den Energiestandort Saarland sind wichtige Voraussetzungen für die VSE-Gesamtstrategie mit einem gestärkten Anteil kommunaler Partner.

Stadt- und Gemeindewerke waren und bleiben wichtige Träger der Energiewende in Deutschland. Sie haben die Chancen einer neuen dezentralen Energieerzeugungsstruktur auf der Basis von Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung nach dem Atomausstieg erkannt und wollen 6,7 Milliarden Euro in diese neuen, umweltfreundlichen Kraftwerke investieren. Damit werden die Stadtwerke nach eigenen Aussagen aus dem Schatten der großen Energiezulieferer heraustreten und können ihre Marktanteile von derzeit 9,8 % an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 knapp verdoppeln. Hierfür brauchen sie weiterhin Geld und unternehmerische Freiheit, die durch den Anteilsverkauf gestärkt werden muss."

Print Friendly, PDF & Email