S-Bahn Homburg-Zweibrücken: Grüne begrüßen Kabinettsbeschluss – Weitere Planungsschritte zügig einleiten!

S-Bahn Homburg-Zweibrücken: Grüne begrüßen Kabinettsbeschluss – Weitere Planungsschritte zügig einleiten!

Nach dem rheinland-pfälzischen Kabinett hat nun auch die saarländische Landesregierung den Beschluss zur Reaktivierung der S-Bahnlinie Homburg-Zweibrücken gefasst. Hierzu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Michael Neyses:

„Wir begrüßen, dass die jahrelange Hängepartie um die S-Bahnlinie Homburg-Zweibrücken beendet ist und erwarten, dass nun zügig die Planungen für den Wiederbetrieb in Angriff genommen werden. Es ist das Verdienst der rheinland-pfälzischen Landesregierung, dass die saarländische Landesregierung in dieser Frage endlich aus ihrer Lethargie erwacht ist und einen entsprechenden Kabinettsbeschluss gefasst hat. Schließlich kommt Rheinland-Pfalz dem Saarland bei den Kosten für die Reaktivierung weit entgegen, indem man mehrheitlich die Baukosten übernehmen und sich über Jahre hinweg auch an 50 Prozent der Betriebskosten beteiligen möchte. Und das, obwohl mit 7,5 von elf Kilometern ein Großteil der Strecke auf saarländischer Seite liegt.

Wir sehen in der Reaktivierung der Strecke eine große Chance zur Stärkung des Tourismus‘ im Saarland, zumal dadurch das Biosphärenreservat Bliesgau an das S-Bahnnetz Rhein-Neckar angeschlossen würde. Vor diesem Hintergrund ist es auch begrüßenswert, dass im Zuge der Planungen der Haltepunkt im Homburger Stadtteil Einöd aufgewertet werden soll, der als Eingangstor zur Biosphäre dient. Darüber hinaus bietet die S-Bahnverbindung für viele Berufspendler die Möglichkeit, vom Pkw auf den ÖPNV umzusteigen und damit einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des umweltfreundlichen Verkehrs zu leisten. Letztlich dürfte die neue Bahnlinie auch dazu beitragen, die viel befahrene B423 zwischen Homburg und Einöd zu entlasten.“

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