Ulrich: Linken-Fraktionschefs verpasst Anschluss an energiepolitische Realitäten

Ulrich: Linken-Fraktionschefs verpasst Anschluss an energiepolitische Realitäten

Mit Fassungslosigkeit hat der grüne Fraktionschef, Hubert Ulrich, die Aussagen des Linken-Fraktionschefs zur Windkraft zur Kenntnis genommen:

„Lafontaine lebt auch energiepolitisch immer noch in der Vergangenheit. Die Windkraft ist ein ganz entscheidender Teil der Energiewende, deren Ziel es ist, den Klimawandel zu bekämpfen. Die Windkraft ist ein ganz entscheidendes Instrument, um die Landschaft so zu erhalten wie sie ist. Mit einem Stopp des Windkraftausbaus betreibt man keine Landschaftserhaltung sondern letztendlich eine Zerstörung der Landschaft.

All das scheint Lafontaine aber egal – er scheint nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“ zu handeln. Was in einigen Jahrzehnten ist, scheint ihn nicht zu interessieren. Das ist beschämend!

Genauso beschämend ist, dass Lafontaine, der den Saarländerinnen und Saarländern nicht nur unästhetische, sondern auch unweltschädliche und gesundheitsgefährdende Kohlekraftwerke vor die Nase gesetzt hat, jetzt die mangelnde Ästhetik der Windräder beklagt.

Lafontaine hat immer noch nicht verstanden, dass ein ungebremster Klimawandel alles in Frage stellen wird: Landschaftsbild, Kultur, Ästhetik – all das wird es in Zukunft nur noch geben, wenn wir die Energiewende schaffen. Mit seinem öffentlichen Gebaren gegen die Windkraft gefährdet Lafontaine das in fahrlässiger Weise.“

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