Grüne fordern fairen Umgang mit Bürgermeisterkandidaten

"Wie hier von Seiten der Medien mit einem Bürgermeisterkandidaten umgegangen wird, ist nicht nur in höchstem Maße unfair, sondern es ist auch mehr als unverschämt, in solch polemischer Art und Weise jemanden persönlich anzugreifen und ehrenamtliches Engagement schlecht zu machen! Es ist das urdemokratischste Recht jeder Partei und jedes Einzelnen, bei einer Direktwahl anzutreten. Es besteht kein Grund, eine Wahl deswegen ausfallen zu lassen, weil die Volksparteien keine Kandidaten finden, die zur Wahl antreten wollen. Es ist aller Ehren wert, wenn Menschen sich dazu bereit erklären, diese Herausforderung, die in hohem Maße persönliches Engagement, Zeitaufwand und politische Leidenschaft erfordert, anzunehmen. Solche Menschen dann in aller Öffentlichkeit durch den Dreck zu ziehen, schadet nicht nur der betroffenen Person sondern auch der Demokratie! Es wird schwer sein, in Zukunft engagierte Menschen zu finden, die sich zur Wahl stellen, wenn ihnen anschließend droht, in den Medien persönlich verunglimpft zu werden.

Patrick Müller hat in Saarwellingen einen engagierten Wahlkampf gemacht und ein achtbares Ergebnis gegen den Amtsinhaber erzielt, der von 3 Parteien unterstützt worden ist. Im Wahlergebnis spiegeln sich in etwa die Mehrheitsverhältnisse des Rates wider. Es besteht daher keinerlei Grund Häme, Spott und Verunglimpfungen über ihn auszuschütten. Wir danken Patrick und seinem Wahlkampfteam für ihren persönlichen Einsatz, den sie im Wahlkampf gezeigt haben und dafür, dass sie den Saarwellingerinnen und Saarwellingern grüne Politik näher gebracht haben!"

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