Grüne: Peugeot in Saarbrücken halten – Vorteile des Standorts aufzeigen und schaffen!

"Der PSA-Konzern plant eine engere Zusammenarbeit von Peugeot und Citroën, um Synergieeffekte zu erzielen. Hierzu gehört auch der Plan, die Zentralen zusammenzulegen. Das ist aus unternehmerischen Gründen nachvollziehbar. Wenn damit die Schließung der Zentrale von Peugeot-Deutschland in Saarbrücken verbunden ist, wäre das für das Saarland aber ein herber Verlust. Peugeot zählt zu den größten Steuerzahlern im Saarland.

Die Umstrukturierung kann aber auch eine Chance für das Saarland darstellen, wenn es gelingt, Peugeot davon zu überzeugen, Saarbrücken als Standort für eine fusionierte Zentrale zu wählen. Hierfür gibt es eine Reihe wirtschaftlicher Argumente. Neben dem hohen Marktanteil, den Peugeot im Saarland hat, stellen die Nähe zu Frankreich und das Fachkräfteangebot im Saarland einen bedeutenden Standortvorteil dar, den die Mitbewerber-Standorte Köln und Neu-Isenburg nicht bieten. Ein konkreter Vorteil des Verbleibs im Saarland ist auch das von der ehemaligen Umweltministerin Simone Peter ins Leben gerufene Projekt e-Mobil Saar. Mit ihm soll das Saarland zu einer Modellregion für nachhaltige, innovative und intelligente Mobilität werden. Zentral ist hierbei die Einbeziehung regionaler Akteure. Einer dieser Akteure ist Peugeot, für das eine bedeutende Rolle im Fuhrparkmanagement des Projektes angedacht ist.

Es muss nun eine der dringendsten Aufgaben der Landesregierung sein, sich dafür einzusetzen, dass der Standort Saarbrücken erhalten bleibt. Hierzu zählt neben einer überzeugenden Kommunikation der genannten Vorteile auch ein Engagement mit Blick auf eine möglicherweise notwendig werdende Erweiterung des Betriebsgeländes bei einer Fusion der Zentralen in Saarbrücken."

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